+++ Auswärtsschlappe gegen den SC DHfK Leipzig III
Der in dieser Saison erfolgte unfreiwillige Wechsel in die Staffel West bringt so einige Veränderungen mit sich, die es erst einmal einzuordnen gilt. Unser erstes Auswärtsspiel führt uns somit nach Leipzig, das wir in Sachen Handball bisher lediglich aus den Zeiten des HSG RIO und im letzten Jahr als Ausnahme bei Pokalbegegnungen besucht haben. Der Gegner ist uns demzufolge unbekannt, und aufgrund der Entfernung und damit verbundener fehlender Brisanz der Begegnung begleiten uns lediglich sieben unserer heimischen Fans, für die wir umso dankbarer sind. Es ist absolut nachvollziehbar, aber uns wird bewusst, dass wir heimische Gefilde verlassen haben und hier ein anderer Wind weht.
Während wir in der Staffel Ost unseren festen Platz hatten und die vergangene Saison als Dritter beendet haben, sind wir nun die Neuen. Das hat aber nichts mit dem Spielverlauf und -ergebnis zu tun, denn auch in dieser Staffel wollen wir unser Bestes geben und eine erfolgreiche Saison spielen. Leider sind wir durch das Beobachten der letzten Saison und das daraus folgende Wissen über die Leistung der Mannschaft aus Leipzig wissentlich die Außenseiter. Trainer Werner will trotzdem, dass wir an unseren Stärken festhalten und endlich den ersten Erfolg in dieser Saison verbuchen. Und anfangs sieht es auch danach aus.
Noch eine Sache vorweg: Unsere Mannschaft ist verletzungs-, urlaubs- und staffelwechselbedingt ähnlich ausgedünnt wie unsere Unterstützung vor Ort, sodass nur zwei Auswechsler auf unserer Bank sitzen. Das gegnerische Team verfügt über die vierfache Anzahl.
Die Leipziger werfen zwar das erste Tor in der zweiten Spielminute, gefolgt von einer Verwarnung, doch uns gelingt nach kurzer Zeit der Ausgleich. In der vierten Minute gehen wir für zehn Sekunden in Führung, bevor wir nach gegnerischem Ausgleich (2:2) bis zur 14. Minute unsere Führung kontinuierlich ausbauen können (9:4). Über eine starke Abwehr mit einem guten Torhüter dahinter können wir uns kontinuierlich mit einfachen Toren absetzen.
Nach einer ersten Auszeit und einem Tor der Heimmannschaft bauen die Schröber-Brüder in der 15. Und 16. Minute den Vorsprung weiter aus (11:5). Danach wendet sich der Spielverlauf und die Leipziger können fast ungehindert (nur ein Tor unsererseits) in der 24. Minute den Anschlusstreffer erzielen (12:11). Leider müssen wir dort schon feststellen, dass die Kräfteverteilung der beiden Mannschaften nicht zu unseren Gunsten steht und wir durch die intensive Abwehrarbeit in den ersten Minuten Einiges an Körnern verlieren.
Trainer Werner muss die erste Auszeit nehmen, doch leider fallen im Anschluss drei weitere Tore des Gegners und zweifür uns, so dass wir mit einem Unentschieden (14:14) in die Halbzeitpause gehen. Die Halbzeitansprache fällt deshalb nüchtern und klar aus: Wir müssen jetzt kämpfen und unseren inneren Schweinehund überwinden, wenn wir hier als Sieger vom Platz gehen wollen. Alle Spieler sind bereit, dies zu machen und gehen mit vollem Elan in die zweite Halbzeit.
Leider gelingt es uns zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht, die nötige Präsenz vom Anfang des Spiels aufrechtzuerhalten. Dem Gegner gelingt es dafür, bis zur 42. Minute sieben Tore zu werfen und zwei Zwei-Minuten-Strafen zu verdienen(15:21). In der 45. Und 46. Minute gelingen uns drei Tore, der Gegner erhält eine Rote Karte (19:22). Wir kommen zwar immer wieder ran, aber können uns nicht richtig in Schlagdistanz bringen, was natürlich zusätzlich zu den schwindenden Kräften auch einen psychologischen Einfluss hat. Aus diesem Grund behält der Gegner bis zum Spielende die Oberhand mit weiteren 13 Toren, während wir lediglich zwei verbuchen können. Am Ende steht es 32:24 und die Enttäuschung darüber ist natürlich groß, denn die Gäste wissen, dass sie mit einer volleren Bank und einer besseren Wurfeffizienz heute hier mehr mitnehmen gekonnt hätten. Aber wenn das Tor nicht getroffen wird und sich die technischen Fehler häufen, kann man gegen eine gut eingespielte Leipziger Mannschaft leider nichts gewinnen. Jetzt heißt es: „Kopf hoch“ und weiterkämpfen, denn nächste Woche steht ein ähnlich schweres Spiel an.
Wir danken allen Fans, die uns an diesem Tag trotzdem unterstützt haben und laden euch jetzt schon zum nächsten Heimspiel ein mit Anwurf am 20.09.2025 um 17:00 Uhr gegen die SG MoGoNo Leipzig.
Margenberg, F. und Wabnitz, T. (beide Tor), Wunder, F. (1), Morstein, M. (3), Schneese, P. (1), Kuhl, T. (1), Schröber, C. (4), Schröber, L. (9/1), Kunzendorf, M. (2), Lützkendorf, H.(3)
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