+++ Glücklicher Punktgewinn trotz deutlichem Fehlstart +++
Am 9. Spieltag empfingen Riesas Frauen die @Butterbergschönheiten aus Bischofswerda. Die Mission war klar: An die Leistung der vergangenen Partien sollte angeknüpft werden – und erstmals stand man wieder mit voll besetzten Kader auf der Platte.
Doch der Start verlief völlig anders als erhofft. Nach neun Minuten zeigte die Anzeigetafel einen deutlichen 0:6-Rückstand. Bereits in der 5. Minute sah sich Trainer Heiko Loose gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft wachzurütteln und neu auszurichten.
In der 11. Spielminute gelang Kapitänin Josephine Hessel der lang ersehnte erste Treffer für die SC Damen.
Die sehr offensive Abwehr der Bischofswerdaer Mädels stellte unsere Frauen vor eine ungewohnte Aufgabe, mit der sie zunächst nur schwer zurechtkamen. Unkonzentriertheiten und unnötige Ballverluste verhinderten, dass die Chancen nicht konsequent verwertet werden konnten, während die Gegnerinnen durch einfache Tempogegenstöße zu leichten Toren kamen. Auch die Abwehr der Riesaer Frauen agierte nicht wie gewohnt „aggressiv“, sodass die Gegnerinnen häufig nahezu ungehindert durchspazieren konnten.
Nach und nach fanden Riesaers Frauen jedoch besser ins Spiel, nutzten die sich öffnenden Lücken und brachten den Ball immer häufiger im Tor unter. Dennoch gelang es nicht, den Abstand zu verkürzen – man lief konstant einem Rückstand von zwei bis vier Toren hinterher.
Mit einem 12:14 Rückstand verabschiedet man sich erstmal in die Halbzeitpause. Hier motiviert Trainer Heiko Loose seine Mädels nochmal zu konsequenten Abschlüssen, Minimierung der Fehlerquote und zur Besserung der eigenen Körpersprache.
Auch in der zweiten Halbzeit stockte das Spiel der Riesaer Frauen weiterhin. Die Fehlerquote konnte nur minimal gesenkt werden, sodass man den Butterbergschönheiten nicht näherkam. Wie schon in Halbzeit eins lief man einem immer gleichbleibenden Rückstand hinterher. Auch die zunehmende Anzahl an Zeitstrafen erschwerte es, die Tordifferenz zu verkleinern.
Erst ab der 54. Minute zog die Mannschaft das Tempo an und versuchte durch mehr Laufbereitschaft und beherzteres Zugreifen in der Abwehr den Abstand schrumpfen zu lassen – mit Erfolg. Vier Minuten später gelang in der 58. Spielminute erstmals der Ausgleich. Nun hieß es, in den letzten zwei Minuten noch einmal alles zu geben und nichts mehr zuzulassen.
Die Schlusssirene ertönte bei einem Spielstand von 29:29. Die Damen aus Bischofswerda erhielten zwar noch einen direkten Freiwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit, doch dieser landete nur in der gut gestellten Riesaer Mauer.
Glück im Unglück – Punkteteilung.
Jetzt gilt es, für das kommende Spiel die Fehler zu analysieren, zu minimieren und zur alten Stärke zurückzufinden.
Kommender Spieltag:
🆚 HSG Neudorf-Döbeln
🏟️ Stadt-SH Döbeln
⏰/🗓️ 15.00 Uhr; So., 30.11.2025
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