+++ Am Ende eine zu hohe Niederlage mit einem minimalen Kader +++
Das Hinspiel ist noch jedem im Kopf, denn so ein Spiel vergisst man leider nicht so einfach. Zwischenzeitlich mit neun Toren geführt und am Ende leider mit zwei Toren verloren. Dazu kommt, dass dieses Spiel das entscheidende für den Klassenerhalt sein kann, denn mit einem Sieg ist dieser definitiv gesichert. Es gibt also zwei gute Gründe, um alles zu geben, damit Riesa am Ende als Sieger vom Platz geht. Das ist jedem von Anfang an klar.
Leider sind die Vorzeichen nicht besonders gut, denn mit nur acht Spielern, wovon noch einige angeschlagen sind und zwei Torhütern starten wir also den letzten weiten Weg in das ferne Fraureuth zum vorletzten Auswärtsspiel. Trainer Werner ist an diesem Tag dazu auch noch verhindert, weshalb unserer ehemaliger Mitspieler Max Camen aushilft und an diesem Tag als Trainer fungiert – danke dafür nochmal an dieser Stelle.
In der eisigen Halle werfen wir uns ohne Harz mit geliehenen Steinen ein und sind aus diesem Grund noch motivierter dieses Spiel zu gewinnen. Am Anfang sieht auch alles gar nicht schlecht aus, denn obwohl wir von Beginn an leider viel zu viele freie Bälle verwerfen, steht es nach 18 Minuten trotzdem nur 8:7 für die Heimmannschaft – es ist also alles drin und das wissen die Riesaer Männer auch. Leider verlieren wir in den letzten Minuten der ersten Halbzeit immer mehr den Zugriff in der Abwehr und verwerfen weiterhin viel zu oft, weshalb sich Fraureuth bis zur Halbzeit mit 15:11 absetzen kann. In der Kabine sind sich nach einer kurzen Ansprache von Trainer Camen trotzdem alle bewusst, dass heute noch etwas möglich ist und wir am Ende gewinnen können. Wir müssen uns nur auf unsere Stärken konzentrieren und dann gehen die Bälle auch irgendwann rein. Vollends motiviert starten wir in die zweite Halbzeit und kommen immer wieder zu guten Torchancen, die leider nicht genutzt werden, weshalb es nach kurzer Zeit 21:14 (39. Minute) für die Heimmannschaft steht. Das Spiel scheint nun seinen Lauf zu nehmen und wir den Faden zu verlieren – doch es kommt anders. Wir stehen in der Abwehr nun deutlich besser und schaffen es endlich die Bälle im Tor unterzubringen. Jeder Spieler geht bis zum Äußersten und Bis zur Crunchtime in der 50. Minute arbeiten wir uns langsam Tor für Tor heran und schaffen es sogar einen nur zwei Tore Rückstand zu erzielen. Wir schaffen es auch erneut den Ball abzufangen und in den Angriff zu kommen. Die Chance zum Anschlusstreffer ist da, doch leider wird sie verhindert und wir bekommen stattdessen ein Gegenstoßtor, was einen psychologischen Knick in unserer Mannschaft hinterlässt und das schon geschwächte Team leider die letzte Kraft nimmt und wir so den Bock nicht mehr umstoßen können. Alle Spieler sind stehend K.O., kämpfen trotzdem immer weiter und versuchen alles noch einmal heranzukommen. Leider schleichen sich nun durch die fehlende Energie immer wieder kleine Fehler und Fehlwürfe ein, weshalb Fraureuth zu einfachen Toren eingeladen wird und sie das Spiel nun ganz für sich entscheiden können. Am Ende gewinnt die Heimmannschaft viel zu hoch und die Riesaer Männer sind enttäuscht von diesem Spielverlauf. Wir geben alles, verlieren am Ende aber trotzdem, was in dieser Saison leider viel zu häufig passiert ist, weshalb man am Ende der Tabelle steht, aber trotzdem an diesem Spieltag den Klassenerhalt gesichert hat, da die beiden anderen Mannschaften aus Weißenborn und Chemnitz auch verlieren, weshalb der drittletzte Platz uns nun nicht mehr genommen werden kann.
Trotzdem stehen noch zwei wichtige Spiel für uns an: Das erste folgt am 18.04. um 17 Uhr zuhause in der WM-Halle Riesa gegen die HSG Neudorf/Döbeln – endlich das Rückspiel des einzigen Derbys und am 25.04. in Weißenborn – das letzte Auswärtsspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Am 18.04. verabschieden wir einige Spiele, die dann ihr letztes Spiel für Riesa absolvieren werden, weshalb wir euch alle ganz herzlich einladen und hoffen, dass ihr uns ein letztes Mal gemeinsam in Riesa unterstützt! Wir freuen uns auf euch.
Margenberg, F., Wabnitz, T. (beide Tor), Wunder, F. (4), Krause, T. (1), Morstein, M. (9), Knappe, M. (3), Träger, F. (5/1), Schröber, l., Kunzendorf, M. (2), Gnadt, M. (4)
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