- +++ Für immer 21 +++
- +++ Letzter Tanz, letzte Tore +++
- +++ Punkteteilung im Derby +++
- +++ Der perfekte Abschluss zuhause - besser geht es nicht! +++
- +++ Am Ende eine zu hohe Niederlage mit einem minimalen Kader +++
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- +++ Der perfekte Abschluss zuhause - besser geht es nicht! +++
- +++ Am Ende eine zu hohe Niederlage mit einem minimalen Kader +++
+++ Punkteteilung im Derby +++
Im letzten Heimspiel der aktuellen Oberliga-Saison wartete noch einmal ein echter Kracher auf Riesas Frauen: das Derby gegen die HSG Neudorf/Döbeln. Das Hinspiel konnte man klar für sich entscheiden, doch diese Partie stand unter ganz anderen Vorzeichen. Beide Teams traten stark ersatzgeschwächt an, was ein Spiel auf Augenhöhe versprach.
Die Anfangsphase war nichts für Handball-Feinschmecker, und das Spiel beider Teams war von zahlreichen Fehlern geprägt. Den Gästen gelang es dann besser, die Fehlerquote zu minimieren und die ersten Treffer zu erzielen. Die Riesaerinnen bissen sich derweil an Döbelns robuster Abwehr die Zähne aus, was Trainer Heiko Loose beim Stand von 0:3 in der 7. Minute zur ersten Auszeit zwang. Bis Mitte der ersten Hälfte stabilisierte man sich in der Offensive und Defensive und stellte den Anschluss wieder her (4:5). Mit Anne Rillich fiel dann unglücklicherweise die nächste Spielerin verletzt aus, was zunächst einen Bruch ins Spiel brachte. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, um zwischenzeitlich auf bis zu fünf Treffer davonzuziehen. Vor allem der Döbelner Rückraum bereitete den SC-Frauen immer wieder Probleme. Beim Halbzeitstand von 11:15 ging es in die Pause.
Doch die Riesaerinnen gaben nicht auf und kamen furios aus der Kabine: innerhalb von 3,5 Minuten gelang der Anschluss zum 15:16. Das Spiel war weiterhin von hart geführten Zweikämpfen beider Abwehrreihen geprägt, was sich auch in der Anzahl der Zeitstrafen und gegebenen Strafwürfe widerspiegelte. Beim Stand von 20:20, etwa 13 Minuten vor dem Ende, war weiterhin alles offen. Döbeln konnte noch einmal zwei Treffer vorlegen, doch die letzten fünf Spielminuten gehörten dem Heimteam. Mit großer Moral erzielte man den erneuten Ausgleich und wehrte leidenschaftlich alle Angriffsversuche der Gäste ab. Der erlösende Schlusspfiff ertönte beim Endstand von 23:23.
Angesichts der Voraussetzungen vor der Partie und der Tatsache, dass man während der gesamten Spielzeit nicht einmal in Führung lag, fühlt sich das Ergebnis wie ein gewonnener Punkt an. Mit diesem einen Punkt sichert man sich gleichzeitig einen Podestplatz und hat am kommenden Sonntag sogar noch die Chance auf Platz 2. Im letzten Saisonspiel tritt man auswärts beim punktgleichen Tabellennachbarn aus Weißenborn an.
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