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+++ Deutliche Steigerung in Halbzeit 2 +++

Nachdem man sich Mitte vergangener Woche schon auf eine Spielabsage und einen freien Nachmittag eingestellt hatte, fand die Partie gegen die Reserve des Görlitzer HC am Samstag doch wie geplant statt. Die Gäste von der Neiße reisten zwar ohne Wechselmöglichkeiten an, durften aber keinesfalls unterschätzt werden, schließlich fügten sie u.a. dem Spitzenreiter aus Heidenau die bislang einzige Niederlage zu. 
Riesas Frauen legten einen klassischen Fehlstart hin und gerieten schnell mit 0:2 in Rückstand. Die Defensive präsentierte sich in Halbzeit 1 ungewohnt löchrig und schlecht abgestimmt. Dies nutzten die Gäste für Treffer von allen Positionen. Besonders Görlitz‘ Kreisspielerin wurde immer wieder gekonnt in Szene gesetzt. Zudem kassierten die Riesaerinnen mehrere Treffer aus der zweiten Welle. Im eigenen Angriff blieb zu Beginn des Spiels vieles Stückwerk. Bewegung ohne Ball und den Zug zum Tor ließ man lange vermissen. Dennoch gelang es durch Konter oder Einzelaktionen ab Mitte der 1. Hälfte einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten, der sich ständig zwischen 2-4 Toren bewegte. Beim 18:15 Pausenstand wurden die Seiten gewechselt. 
Der bessere Start in die zweiten 30 Min. gelang dann den SC Damen, die sich zunächst auf 5 Tore absetzen konnten. Die Abwehr stand nun kompakter und die Abstimmung im Zentrum klappte besser, was zu Ballgewinnen durch Blocks oder Torhüterparaden führte. Dennoch ließen sich die Gäste bis Mitte der zweiten Hälfte nicht entscheidend abschütteln und kamen noch einmal bis auf 3 Treffer heran (28:25,  47. Min.). Dann folgte die beste Riesaer Phase, in der man mit einem 5:0-Lauf innerhalb von 5 Min. den Sack zumachte. Vorn zeigte man endlich den nötigen Zug zum Tor und spielte sich klare Chancen heraus. Zudem schwanden auf Görlitzer Seite langsam die Kräfte, was die SC Frauen zu Gegenstößen einlud. Die torreiche Partie endete mit 35:30 und mit der Erkenntnis, dass es bei einer vollen Görlitzer Bank auch anders hätte ausgehen können. 
Am Samstag empfängt man dann Heidenau zum Spitzenspiel, nachdem man dort zu Saisonbeginn eine empfindliche Niederlage einstecken musste. Um eine Siegchance zu haben, wird eine konzentrierte Leistung über volle 60 Minuten nötig sein.


Es spielten: Carolin Stief ; Susi Iwan 2, Josephine Hessel 11/1 ; Marie Liebscher 9; Sandra Billwitz 2; Anna Schneese; Anne Rillich 2; Emma Scheer 4; Sandra John ; Joanne Sahin 4; Josephine Voigt 1

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Veröffentlichung

Mi, 26. März 2025

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