- +++ Letzter Tanz, letzte Tore +++
- +++ Punkteteilung im Derby +++
- +++ Der perfekte Abschluss zuhause - besser geht es nicht! +++
- +++ Am Ende eine zu hohe Niederlage mit einem minimalen Kader +++
- +++ Nachtrag zu unseren zwei vergangenen Saisonspielen +++
- +++ Letzter Tanz, letzte Tore +++
- +++ Punkteteilung im Derby +++
- +++ Der perfekte Abschluss zuhause - besser geht es nicht! +++
- +++ Am Ende eine zu hohe Niederlage mit einem minimalen Kader +++
- +++ Nachtrag zu unseren zwei vergangenen Saisonspielen +++
+++ „Wahnsinn!“ – Und am Ende war’s ein Tor zu wenig +++
Am vergangenen Samstag stand für uns die erste Runde im HVS-Landskronpokal an. Gegner war – wie schon im letzten Jahr – die SG LVB Leipzig II. Gespielt wurde diesmal allerdings nicht in unserer gewohnten WM-Halle, sondern in der BSZ-Sporthalle Riesa, die uns in den vergangenen Jahren eher wenig Glück gebracht hat. Vielleicht war dieser Tapetenwechsel aber genau das, was wir brauchten – nach einem schwierigen Saisonstart wollten wir zeigen, dass in uns mehr steckt.
Auf Leipziger Seite standen mit Florin Träger und Tony Seefeld zwei bekannte Gesichter auf und neben dem Feld. Nach den bisherigen Begegnungen – einer Pokalniederlage im letzten Jahr und einem Trainingsspiel in der Vorbereitung – wussten wir, dass uns ein intensives Match erwartet.
Unser Trainer Robert Werner konnte leider nicht dabei sein, sodass Patrick Illgen (der verletzungsbedingt pausieren musste) an der Seitenlinie einsprang. Er machte seine Sache stark: Schon vor dem Anpfiff heizte er uns ordentlich ein und erinnerte uns daran, an die Leistung aus Freiberg anzuknüpfen – und endlich wieder mit Herz, Leidenschaft und Spaß Handball zu spielen.
Der Start verlief vielversprechend: Wir kamen sicher ins Spiel, machten wenig Fehler und trafen deutlich besser als zuletzt. Schnell gingen wir in Führung (1:0, 2:0, 3:1, 4:2) und bestimmten die ersten Minuten. Leipzig blieb jedoch hartnäckig, nutzte kleine Nachlässigkeiten und glich in der 18. Minute zum 7:7 aus.
Danach schlichen sich Unruhe und Hektik ein, unser Spiel wurde etwas statischer und der Weg zum Tor schwerer. Die Emotionen auf dem Feld nahmen zu – nichts Dramatisches, aber spürbar. Zwei Zeitstrafen gegen „Mini“ Moritz Kunzendorf (23. und 29. Minute) machten es nicht einfacher. Bis zur Halbzeit zog Leipzig durch einige schnelle Gegenstöße und sicher verwandelte Siebenmeter – meist durch Florin – auf 10:14 davon.
In der Kabine war klar: Heute sind wir da, heute haben wir Bock – und heute wollen wir uns nicht wieder geschlagen geben. Über Kampfgeist, Emotionen und Teamspirit wollten wir uns zurück ins Spiel beißen.
Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Leipzig zwar noch einmal (10:15), aber bei voller Mannschaftsstärke fanden wir schnell wieder unseren Rhythmus. Die Wurfquote stimmte nun, die Abwehr arbeitete aggressiver, und wir kämpften uns Tor um Tor heran: 12:16, 14:16, 16:17, 17:17! In Minute 46 brachte uns Lucas „Lulu“ Schröber per Siebenmeter mit 19:18 erstmals wieder in Führung – der Startschuss für eine packende Schlussphase.
(Lulu war mit 11 Treffern übrigens unser absoluter Top-Torschütze – starkes Spiel!)
Doch Leipzig konterte sofort, übernahm wieder knapp die Führung. Beim Stand von 23:23 in der 57. Minute war alles offen, beide Teams wollten unbedingt den Sieg. Nach einem Foul kassierte Leipzig die rote Karte, wir spielten also in Überzahl. Dann der Knackpunkt: In der 58. Minute verloren wir vorne kurz den Ball – schneller Konter, langer Pass auf Florin, Tor zum 23:24.
Wir blieben dran, bekamen über Linksaußen noch eine große Chance, doch Jason Heimann traf nur die Latte. Im Gegenzug hielt Torhüter Friedrich erneut überragend und bewahrte uns vor der Entscheidung. 20 Sekunden vor Schluss nahmen wir noch eine Auszeit – der letzte Angriff sollte uns in die Verlängerung bringen. Nach einem Kempa-Versuch auf Lulu gab’s ein Foul und damit noch einen Freiwurf fünf Sekunden vor Schluss. Lulu nahm sich den Ball, zog ab – knapp drüber. Ende.
23:24 – Pokalaus in Runde eins.
Aber: Wir waren wieder ein Team.
Wir haben gekämpft, zusammengehalten, Spaß gehabt – und endlich wieder gezeigt, dass wir Handball spielen können. Die Stimmung in der Halle war großartig, unsere Fans haben uns nach vorne gepeitscht und Mut gemacht. Danke an alle, die da waren – das hat richtig gutgetan!
Auch wenn’s am Ende nicht gereicht hat, war das ein Schritt in die richtige Richtung. Wir entwickeln uns, und diesmal war es verdammt knapp. Die Mission für die Liga ist klar: So weitermachen, dranbleiben, den Schwung mitnehmen.
Ausblick:
Am Samstag, den 25.10. um 17:00 Uhr empfangen wir in unserer WM-Halle Riesa (Am Sportzentrum 1) den HC Glauchau/Meerane II.
Kommt vorbei, unterstützt uns lautstark und helft uns, den ersten Heimsieg der Saison einzufahren!
Auf geht’s, Riesa!
Nachrichtlich:
In der ersten Halbzeit musste unser Youngster Theodor Kuhl nach einer unglücklichen Landung am Knie verletzt ausgewechselt werden.
Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist und wünschen dir, Theo, eine schnelle und gute Besserung!
Es spielten:
Tom Wabnitz, Friedrich Margenberg (beide Tor), Malte Morstein (3), Phillip Schneese (1), Theodor Kuhl (1), Constantin Schröber (1), Lucas Schröber (11/1), Paul Stephan, Moritz Kunzendorf (3), Jason Heimann (1), Maurice Gnadt (2)
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Veröffentlichung
Weitere Meldungen

+++ Letzter Tanz, letzte Tore +++
Do, 30. April 2026

+++ Punkteteilung im Derby +++
Sa, 25. April 2026



