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+++ Man muss den Deckel eben auch zumachen +++

Am vergangenen Samstag trafen wir auf den HC Fraureuth, eine Mannschaft, gegen die wir noch nie gespielt haben. Die letzte Saison waren sie im unteren Bereich anzufinden, aber diese Saison stehen sie aktuell im Mittelfeld, im Gegensatz zu uns, denn bei uns läuft es weiterhin nicht so wie es eigentlich sollte oder könnte und wir stehen nach acht Spielen immer noch ohne Punkte da und sind demzufolge alleiniger letzter Platz der Verbandsliga West. Die Rollenverteilung vor dem Spiel ist demzufolge allen klar – wir sind die Außenseiter in dieser Partie.

 

Doch dieses Spiel sollte anders werden und bis zu weiten Strecken auch sein, denn endlich konnten wir bis auf den verletzten Constantin Schröber und unseren Torhüter Friedrich Margenberg auf alle Spieler zugreifen. Das sollte also das erste Spiel der Saison sein, wo wir fast als komplette Mannschaft auftreten. Aus diesem Grund sprechen die Trainer im Vorfeld von einem temporeichen und intensiven Spiel von unserer Seite, denn wir können genügend durchwechseln und Pausen für alle Spieler schaffen. Wieder einmal hoch motiviert und voller Elan starten wir in die Erwärmung und in das Spiel, welches wir schnell mit einer 3:0-Führung beginnen. Leider verwerfen wir in den kommenden Minuten zu viele freie Bälle, weshalb der Gegner ohne eigenes Zutun nach und nach herankommt und in der zehnten Minute in Führung gehen kann. Doch auch Fraureuth verwirft einige Bälle, weshalb es bis zur Halbzeit immer wieder eins Plus für die Gäste oder die Heimmannschaft steht. Den Führungstreffer zum 13:12 in der 30. Minute erzielt aber Lucas Schröber und die Riesaer Männer gehen mit einer Führung in die Kabine, was dazu führt, dass die Halle vollständig erwacht ist und nun heiß auf eine intensive zweite Halbzeit. Auch der Trainer und alle Spieler sind heiß darauf, dass es jetzt in den zweiten 30 Minuten nur ein Ziel gibt – volles Tempo nach vorn, Bälle sicher verwandeln und hinten eine starke Abwehr stellen, die mit einem guten Torhüter im Rücken die Bälle wegnimmt.

 

Und dieses Mal klappt dieses Vorhaben zu 100%, denn bis zur 42. Minute können wir uns Schritt für Schritt weiter absetzen und führen dort erstmalig mit sieben Toren. Die Gäste wissen im Angriff nicht, was sie spielen sollen, und wir fangen die Bälle entweder in der Abwehr oder durch einen starken Tom Wabnitz im Tor weg und können diese schnell und sicher im gegnerischen Tor unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt sind sich alle in der Halle sicher, dass wir heute endlich für unsere Leistung belohnt werden und als Sieger vom Platz gehen. Doch ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten und der psychologische Vorteil ist dieses Jahr definitiv nicht auf unserer Seite und wenn die Kacke nun einmal an der Hand ist, dann bleibt sie auch da und das Glück gesellt sich dann natürlich auch nicht dazu. Durch unglückliche Würfe und technische Fehler sowie einige Aktionen in der Abwehr kommt Fraureuth immer näher heran und schafft es in der 59. Minute sogar, den Ausgleich zu erzielen. Leider schaffen wir es nicht, wieder in  Führung zu gehen, da der Ball am Pfosten hängen bleibt und die Gäste die Chance haben, in Führung zu gehen und diese auch nutzen. Durch eine letzte unglückliche Aktion in der Abwehr bekommen sie kurz vorm Schluss noch einen Siebenmeter, den sie sicher verwandeln und wodurch wir am Ende mit 29:31 verlieren und wieder als Verlierer mit hängenden Köpfen vom Platz gehen, denn genau wie gegen Glauchau/Meerane oder andere Gegner waren wir definitiv nicht die schlechtere, aber die in der entscheidenden Phase zu unklug agierende Mannschaft, was dann den Sieg kostet. Wieder einmal kämpfen wir bis zum Schluss, aber belohnen uns erneut nicht für eine über weite Strecken sehr gute Leistung.

 

Wir danken allen Fans, die uns an diesem Tag unterstützt haben und laden euch jetzt schon einmal zum nächsten Auswärtsspiel am kommenden Wochenende ein. Wir sind zuGast bei der HSG Neudorf/ Döbeln – zum einzigen verbliebenen Derby in dieser Staffel! Anwurf ist am 30.11.2025 um 17:00 Uhr in der Stadtsporthalle Döbeln. Es fährt extra ein Bus von Riesa aus nach Döbeln, wobei es noch freie Plätze gibt, die gern erworben werden können. Meldet euch dazu bitte entweder bei Norman oder Derik Gründler. Wir freuen uns auf euch.

 

Wabnitz, T. und Lehmann, S. (beide Tor), Wunder, F. (2),Krause, T. (1), Morstein, M. (4), Illgen, P. (2), Schneese, P. (1), Schröber, L. (6/1), Stephan, P., Kunzendorf, M. (6), Lützkendorf, H., Knappe, M. (2), Gnadt, M. (5), Schubert, M.

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Veröffentlichung

Do, 27. November 2025

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