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+++ Ein herausgesprungenes Tor, ein starkes Spiel - und eine Rakete sichert das Spiel +++

Herzlich willkommen zum nächsten Rückrundenspiel der Verbandsliga West. Dieses Wochenende geht es zum HC Glauchau/ Meerane II. Das Hinspiel hatte viele gute Ansätze, aber wurde aufgrund von zu wenig Cleverness am Ende mit zwei Toren verloren. 
 

Heute soll es anders und die bis jetzt gute Rückrunde weiter vorgesetzt werden. Dass die Riesaer nicht zwingend die Außenseiter sind, war aufgrund des Hinspiels allen klar. Nur an diesem Tag sollte es anders angegangen werden und die Konzentration von Anfang hochgehalten und durchgehend konstant sein. Es gilt also, eine stabile Abwehr sowie eine höhere Chanceneffektivität an den Tag zu legen als in den vergangenen Spielen, um die ersten zwei Punkte auswärts einzufahren. 
 

Die Mannschaft von Trainer Werner ist bis auf einige Ausnahmen sehr gut besetzt, weshalb die Gastmannschaft von Anfang an ein hohes Tempo gehen will, um derHeimmannschaft die zwei Punkte aus ihrer eigenen Halle zu entführen. Nach einem langsamen Abtasten von beiden Mannschaften schaffen es die Riesaer Männer, sich in der 17. Minute das erste Mal mit vier Toren abzusetzen (6:10). Zu dieser Zeit hätte es auch schon 6:11 stehen können, aber ein Phantomtor wurde nicht gewertet, weshalb es zu dieser Zeit leider nur vier anstatt der eigentlichen fünf Tore waren. Liegt dieser Grund vielleicht in dem herausgeworfenen Tor aus seiner Verankerung? Mitte der ersten Halbzeit gibt es nach einem Wurf von Lucas Schröber einen Knall und das Tor befindet sich nicht mehr in seiner Verankerung. Es wird kurzerhand geflickt, weshalb das Spiel ohne Probleme weitergehen kann – vorerst. Die kurze Unterbrechung bringt die Riesaer Männer aber nicht aus dem Konzept, denn sie setzen sich nach und nach weiter ab, weshalb eine verdiente10:15 Führung zur Halbzeit auf der Anzeigetafel aufleuchtet. Das Ergebnis hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon höher sein können, aber leider sind die altbekannten Probleme an diesem Tag wieder zu oft vorhanden – die Wurfeffektivität, vor allem frei vom 6-Meter-Kreis. In der Halbzeitpause hat Trainer Werner trotzdem nicht allzu viel zu meckern, denn seine Männer zeigen endlich das, was sie können und spielen die stabile Abwehr mit einem schnellen Tempospiel nach vorne, um damit einfache Tore zu erzielen. Alles in allem ist er sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit.

 

Nun heißt es nur, dass diese starke Spielleistung aus Halbzeit eins mit in die zweite genommen wird. Aber bevor die zweite Halbzeit starten kann, muss natürlich erst einmal das Tor repariert werden. Der Hausmeister der Halle bohrt neue Löcher und bringt eine neue Verankerung an, weshalb ab nun das Tor wieder den offiziellen Standards der IHF entspricht und Überraschung vorweg: es kommt auch zu keinen Phantomtor mehr in der zweiten Halbzeit. Doch leider kommt es zwar auch nicht mehr zu einem fragwürdig fehlenden Tor, nein, es fehlen leider auch die einfachen Tore im Angriff, denn immer wieder werden freie Chancen ausgelassen und vergeben. Aus diesem Grund kann sich Riesa leider nicht weiter absetzen und die Crunchtime ab der 50. Minute wird doch noch zu einem Nervenspiel, welches dieses Mal hoffentlich gut für die Gastmannschaft ausgeht. Wir schaffen es zum Glück immer wieder, mit drei oder vier Toren in Führung zu gehen, bis dann die 57. Minute anbricht. Eine unnötige 2-Minute-Strafe gegen die Gäste, ein gehaltener 7-Meter, noch ein Angriff, Tor für die Heimmannschaft, nur noch ein Tor vor für Riesa (25:26), ein langer Angriff und dann plötzlich eine unglaubliche Wurfsituation für Phillip Schneese, der den Ball von 12 Metern von Rechtsaußen ins kurze Eck hämmert und somit den sogenannten Deckel drauf macht. Es bleibt noch ein Angriff für die Heimmannschaft, der aber nicht erfolgreich beendet wird und wir noch einmal in Ballbesitz kommen, den Angriff herunterspielen, Maurice Gnadt frei vor dem Tor ist und leider unsanft gefoult wird - unnötig. 
 

Am Ende kann man sagen, dass das trotz allem und vor allem obwohl es am Ende noch einmal so knapp wurde ein starkes Spiel der Riesaer Männer war und nun endlich alle zeigen konnten, was wirklich in ihnen steckt, denn über weite Strecken stand dort eine sehr starke Abwehr mit zwei guten Torhütern dahinter auf dem Feld, die ihr schnelles Spiel durchziehen und zu großen Teilen des Spiels im Tor unterbringen. Einzige Kritik ist wieder einmal die nicht durchgehend gute Chancenverwertung, die der Gastmannschaft am Ende fast das Genick gebrochen hätte – dieses Mal aber nicht! Wir gewinnen also das Rückspiel genauso wie Glauchau/ Meerane II das Hinspiel mit zwei Toren und freuen uns über die nächsten zwei Punkte, die enorm wichtig sind und demzufolge den Spielverlauf fast egal machen, denn diese zwei Punkte kann uns jetzt keiner mehr nehmen. 

Wir danken allen Fans, die uns auswärts mit unterstützt haben und mit uns nach dem Spiel ein leckeres Kaltgetränk spendierten. Nächste Woche sind wir wieder auswärts gefragt. Dann geht es zum Tabellenführer nach Delitzsch. Anwurf ist am 08.03.2026 um 16:00 Uhr bei der NHV Concordia-Delitzsch II. 
 

Margenberg, F. und Wabnitz, T. (beide Tor), Wunder, F. (3),Krause, T. (2), Kühnel, M., Morstein, M. (9), Schneese, P. (1), Schröber, L. (5/3), Kunzendorf, M. (3), Lützkendorf, H., Pawlowski, H., Knappe, M. (2), Gnadt, M. (2)

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Veröffentlichung

Mi, 04. März 2026

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